Kooperation Englisch MGG und Vinzentinum

 

South Africa Feeling

Sommerlich leicht, hitzig, übermütig feierten die sich im Fußballfieber befindenden  Schüler und Schülerinnen des Vinzentinums im Rahmen des Projektes „Übergänge gestalten“ am Donnerstag, dem 1. Juli, im Englischunterricht das ausklingende 4. Schuljahr.
Eine  sehr fröhliche South-Africa-English-Lesson mit  Englischlehrerin Martina Schwarz (with black curls) and Friedrich  Knorpp, a very sporty teacher of the Matthias-Grünewald-Gymnasium, rundete das Schuljahr 2010 fußballförmig und erfolgreich ab.

Mit südafrikanischer Heiterkeit ließen sich die 4. Klässler mitreißen von einer Soccer-Gum-Vokabelabfrage, einem englischsprachigen Rollenspiel mit fußballfanrelevantem Inhalt, einem sportlichen Interview mit Hüpfseilhüpfwettbewerb. Während einer spannenden Erzählrunde über Afrika mit Wilden-Tier-Geschichten ( lions, crocodiles, snakes, birds, etc.) aßen die Schüler exotische Früchte und erfanden schlussendlich eine afrikanisch-deutsche Zungenschnalzsprache.
Der Gastlehrer des MGG Mr. Knorpp (who came by plane ?!) übernahm die „Aufwärmrunde“, stellte den Viertklässlern knifflige Rätsel zum Thema vehicles  z.B. It hasn´t got wheels. It goes from Calais to Dover. You can drive with a car on it. What is it?- A ferry.  
You have to pay money, if you want to go by it. In London it is black. What is it? - A taxi. You can fly to South Africa by it …

Zwei Schülerinnen, Tabea und Celine probten währenddessen  mit Frau Schwarz einen kleinen Dialog zum Thema  In a shopping centre vor der Klassenzimmertüre, welchen die Mädchen im  Anschluss ihren Mitschülern vorspielten. Ihre Lehrerin hatte einige Textzeilen aus dem Englischbuch abgewandelt, sodass ein originelles Zwiegespräch um ein etwas eigenartiges Kleidungsstück entstand.
Die Kundin Tabea betrat ein Bekleidungsgeschäft. Verkäuferin Celine fragte freundlich: “ Hello, can I help you?“ ,“ Yes , I´d like a new dress , please”, antwortete die Kundin Tabea. Hilfsbereit zeigte die Verkäuferin der Ladenbesucherin einige Kleider und forderte diese auf: “ Here are the dresses. Try them on.“ Die Kundin war mit keinem der angebotenen Kleidungsstücke zufrieden und erwiderte:“ Oh no, it´s too small“, oder “ I don`t like the colour.“
Dann ging sie in eine andere Ecke des Ladens, in der passend zur Fußball-WM eine große Deutschlandflagge als Dekoration hing und nahm sich diese mit den Worten: “ This is a nice one.“ Die Verkäuferin antwortete irritiert:“ It isn´t a dress, it`s the German flag.“
“ Oh no, it´s a dress“, entgegnete die Kundin selbstbewusst und wickelte sich die badehandtuchgroße Deutschlandflagge um. Entzückt sagte Tabea, ihr exquisites Wickelkleid tragend: “ It´s perfect.“ Celine schüttelte verwundert den Kopf, kassierte und verabschiedete sich mit den Worten: “Bye-bye!“
Die 4. Klässler applaudierten amüsiert, der Gymnasiallehrer fügte schmunzelnd hinzu:“ What a nice little Mrs. Germany!“
Im nachfolgenden interview with a sporty English teacher stellten die Schüler und Schülerinnen Fragen zum Thema hobbies and sports, z.B. „Can you play basketball?“ ,“ Can you play soccer?“, “ Can you play an instrument?”, “Do you like playing the piano? “, Do you like reading books , …. , “ What´s your favourite sport?“
 “I like rope skipping“, antwortete Mr. Knorpp und holte ein Hüpfseil hervor. Die Klasse wanderte in den großzügigen leeren hinteren Teil des Klassenraumes, wo ein fröhliches Hüpfseilhüpfen und Zählen auf Englisch begann:“ One, two, three, …..forty-seven, forty-eight,….one- hundred- sixty-one, one-hundred- sixty-two. “Wow, world-cup-like!“

Das South Africa feeling erreichte schließlich seinen Höhepunkt, als beim Essen von Bananenscheiben Mr. Knorpp, der All-(a)round-(the-world)-teacher, spannend direkt aus dem Maul der Krokodile, einem Löwen auf der Fährte folgend, live aus dem vielfältigen Insektenreich berichtete und Frau Schwarz ins grenzenlose „ Fantasiesprachreich“ entführte. Sie beendete das Meeting  mit einem Abschlussspiel, bei welchem man Worte in einer Zungenschnalzsprache mit Schnalz-, Knall- und Zischlauten, angereichert mit Tierlauten und Gesten erfinden musste, um sich zu verständigen. „ZzzzzzzzzschpfschrRROAAAA!“

Der sprachliche Höhenflug dieser Stunde gewährte den lernfreudigen Kindern einen Blick aus der Vogelperspektive auf das vergangene 4. Schuljahr und einen Ausblick auf die zukünftige 5. Klasse. Mr. Knorpp stieg schließlich in ein kleines Sportflugzeug und verschwand ganz augenblicklich hinter einer elefantenförmigen Wolke. Frau Schwarz winkte dem Reisenden mit ihrer Klasse und einer Bananenschale in den Händen hinterher. Sie wird jedoch als „ Lotsin“ darauf Acht geben, dass im nächsten Schuljahr der Flugverkehr zwischen Gymnasium und Grundschule nicht abreißt!

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