Amelie darf nicht
Paul Maar: Amelie darf nicht
Paul Maar: Amelie darf nicht
Als Brigitte mit Hanna zum Spielplatz geht, kommen sie am Haus von Amelies Eltern vorbei. Amelie schaut aus dem Fenster.
Brigitte bleibt stehen und fragt „Amelie, kommst du mit zum Spielplatz?"
Hanna ruft auch gleich: „He, Amelie, komm raus! Wir gehen zum Spielplatz!"
Amelie zögert.
„Ich weiß nicht, ob ich alleine darf', antwortet sie. „Mama sagt, es ist gefährlich."
„Auf dem Spielplatz? Was soll da gefährlich sein?", fragt Brigitte.
„Mama sagt, man kann so leicht vom Klettergerüst fallen und dann bricht man sich ein Bein oder einen Arm und dann kommt der Krankenwagen..."
„Tatü-tataa. Tatü-tataaa", macht Hanna.
„Hanna, lass das!", sagt Brigitte ärgerlich. Zu Amelie sagt sie: „Du musst ja nicht aufs Klettergerüst steigen, wenn du Angst hast. Hanna ist auch dabei und die ist sogar ein Jahr jünger als du."
„Ich will ja gerne mit. Aber Mama erlaubt es nicht“, sagte Amelie.
„Musst du sie denn fragen?“, sagt Hanna.
„Ja, eben! Frag sie gar nicht. Komm doch einfach mit!“, schlägt Brigitte vor.
„Mama hat aber die Haustür abgeschlossen, damit ich nicht weggehen kann, ohne dass sie es merkt“, sagt Amelie. „Weil mir doch sonst etwas passieren könnte.“
„Du hast vielleicht eine ängstliche Mutter!“, stellt Brigitte fest.
Hanna sagt: „Dann steig doch einfach aus dem Fenster!“
Fortsetzungen Albert-Schweitzer-VS-Albertshofen
(von Elias)
Amelie sagte:" Meinst du wirklich?""Ja natürlich!" antwortete Brigitte. Da sprang sie aus dem Fenster. Plötzlich schrie sie:" Brigitte, Hanna!" Mit Schmerzen humpelte sie zum Spielplatz, das Haus war ja abgesperrt. Brigitte hatte ihr Handy dabei, sie riefen den Notarzt an. Der Arzt kam und sagte:" Dein rechtes Bein ist gebrochen!" Da kam auch die Mutter wider und schimpfte: " Amelie, ich habe doch extra die Tür abgeschlossen!""Hättest du sie nicht abgeschlossen, wäre nichts passiert!" brüllte Amelie und weinte. Am Schluss entschuldigte sich Brigitte, weil sie Amelie überredet hatte.
(von Noah)
Annelie stieg aus dem Fenster. Jetzt war sie bei Brigitte und Hanna. Sie liefen zum Spielplatz. Dann gingen sie nach einer Stunde wieder. Plötzlich sah Hanna Amelies mutter. Amelie musste schnell heim, bevor die Mutter sie sah. Aber sie waren zu langsam, ihre Mutter hatte sie bereits gesehen. Sie sagte:" Was machst du denn hier?" "Mir war langweilig, ich möchte soielen!" antwortete Amelie. Zum Schluss hatte Amelie zwei Wochen Hausarrest und war sehr traurig. Sie vertrug sich zuletzt wieder mit ihrer Mutter.
(von Anna)
Amelie überlegte:"Ich weiß nicht!" Hanna rief:" Das sind doch nur zwei Meter!" Amelie lehnte sich aus dem Fenster, stieg auf das Fensterbrett und sprang. Jetzt bemerkte sie, dass alles in Ordnung war. "Dann komm!" rief Brigitte und sie rannten los. Als sie auf dem Spielplatz waren, spielten sie Fangen und danach Verstecken und trotzt ihrer Furcht kletterte Amelie dann doch bis es dunkel wurde. Plötulich lief Amelie los und Hanna und Brigitte hinterher. "Ein Glück, Mama ist noch nicht das!" dachte sie. Vor lauter Eile vergaß Amelie, dass die Türe zu war. Sie drückte den Henkel herunter und sie ging auf. Brigitte rief:" War die Türe nicht zugeschlossen? War alles umsonst?" Na ja, immerhin konnte sie jetzt auf ein Klettergerüst steigen.
(von Luisa)
Da sagte Amelie:" Aber was ist, wenn meine Mama das merkt?" " Sie merkt schon nichts!" munterte Brigitte sie auf. Da stieg Amelie doch aus dem Fenster und ging mit ihnen auf den Spielplatz. Brigitte rannte zum Klettergerüst und rief:" Amelie komm her, ich weiß ein tolles Spiel!" Doch da fragte plötzlich ein Mann:"Ich habe eine Packung voller Bonbons!" "Au ja!" riefen Hanna und Amelie. Da sagte der Mann:" Kommt dann einmal her, in diesem Korb sind sie!" Die Kinder liefen gleich los. Doch der Mann packte die beiden am Arm und zerrte sie mit sich. Zum Glück konnte Brigitte Karate. Darum riefen sie: "Brigitte, Brigitte, hilf uns doch!" Sie rannte gleich zu einem Haus und klingelte daran. Die Tür ging auf, darin war eine Frau. Brigitte sagte aufgeregt zu ihr: "Dieser Mann auf dem Spielplatz ist böse!" Die Frau lief gleich los. Der Mann bekam jetzt Angst und rannte davon. Zum Glück hatte die Frau einen Foto mitgenommen. Darum macht sie noch schnell ein Bild. Sie rief danach die Polizei an und gab ihr als sie ankam das Bild.
Amelies Mutter kam vom Einkaufen zurück. Doch plötzlich sah sie die Kinder und hielt an. Sie sagte:"Amelie, was habe ich dir gesagt, du sollst nicht einfach auf den Spielplatz gehen ohne mich zu fragen!" Da meinte Amelie: "Aber Mama, Hanna und Brigitte dürfen doch auch auf den Spielplatz gehen!" "Ist ja jetzt nicht so schlimm, die Hauptsache ist für mich, dass nichts passiert ist."
(von Luca P.)
Amelie grübelte noch. Aber jetzt entschied sie sich und machte das Fenster auf. Sie holte einen Stuhl und stieg auf die Fensterbank. Sie sprang hinunter und landete sicher auf dem Boden. Amelie lehnte das Fenster nur an, dass sie später wieder rein konnte. Sie rannte zu den beiden hin. "Was könnten wir drei dann auf dem Spielplatz machen?" fragte Brigitte. Sie wollten alle klettern. Doch auf einmal kam Max durch die Büsche gesprungen und erschreckte alle drei Mädchen. Am meisten Amelie, sie konnte sich nicht mehr festhalten und knallte auf das Bein. "Aua!!" schrie Amelie. Brigitte, Hanna und Max halfen ihr auf. Amelie schluckte und flüsterte: "Auch das noch, genau das hat meine Mama gemeint!" Hanna wusste, wie man hilft, wenn sich jemand den Fuß verstaucht hat. "Zum Glück hat sie sich nicht den Fuß gebrochen"! flüsterte Hanna. Amelie konnte nicht mehr laufen und nur noch humpeln. Hanna nahm den Fuß. "Aua, das tut weh!" schrie Amelie. Hanna fragte Max und Brigitte, ob sie etwas weiches dabei haben. Max schüttelte den Kopf. "Ich habe nichts weiches, frag doch Brigitte, ob sie was hat!" "Ja, ich habe etwas, mein Halstuch! Damit kann ich den Fuß verbinden." Brigitte machte es. "Mir geht es besser" antwortete Amelie. "Wir müssen wieder gehen!" sagte Hanna. "Deine Mutter muss gleich wieder daheim sein." Sie gingen zu Amelie. Gerade als sie steheblieben, fiel Amelie ein, wie sie bloß wieder reinkommen soll. "Äh, wir heben dich!" sagte Brigitte. Hanna und Brigitte hoben sie wirklich. "Ihr könnt loslassen, ich bin drinnen!" schrie Amelie. Sie machte hinter sich das Fenster zu und winkte den beiden. Amelie humpelte zum Regal und holte ein Buch. Dann setzte sie sich auf das Sofa und las. Es raschelte an der Haustür. Amelie blätterte auf Seite 459 schnell um. "Mama, endlich bist du da!" "Hast du lange gelesen?" fragte die Mutter. "Äh, ja!" antwortete Amelie. "Was hast du denn mit deinem Fuß gemacht?" "Äh, ich bin die Treppe hinuntergefallen. Dabei habe ich mir den Fuß verstaucht." "Hast du noch Schmerzen?" fragte die Mutter. "Nein, ich habe keine Schmerzen mehr!" antwortete Amelie.
von Hanna)
"Na gut! Aber wir müssen um 12 Uhr wieder da sein!" meinte Amelie. "Okay!" Gesagt, getan. Amelie kletterte aus dem Fenster und alle drei gingen zum Spielplatz, nur Amelie hatte ein mieses Gefühl. Sie dachte:" Vielleicht hätte ich ja nicht mitsollen! Aber wir sind schon wieder zuhause!" tröstete sie sich. Auf dem Weg sahen sie ein dunkles Auto mit zwei Männern darin. Hanna flüsterte:" Ich fühle mich irgendwie beoabachtet!" "Ich mich auch!" antwortete Brigitte. Schnell rannten alle drei zurück. Dort angekommen sah Amelie, dass ihre Mutter schon hier war. "Oh nein!" "Was ist denn Amelie?" "Meine Mama ist hier, Mist!" Sie gingen mit Angst ins Haus. In der Wohung wartete schon ihre Mutter und sagte:" Was fällt dir eingentlich ein, einfach wegzugehen ohne Bescheid zu sagen?" "Wir hatten Amelie überredet"! entgegnete Hanna. "Aber du machst das nie mehr!" "Versprochen!" versprach Amelie. Uns so war alles geklärt.
(von Chatchadaporn)
Amelie überlegte ganz genau. Sie wusste nicht, was sie machen sollte. Dann sprang sie doch aus dem Fenster. "Siehste, das war doch gar nicht so schlimm´!" sagte Brigitte halblaut. Jetzt endlich machten sich die drei auf den Weg zum Spielplatz. Doch plötzlich sah Amelie ihre Mutter im Auto sitzen. "Was mache ich jetzt bloß?" dachte sie. Schnell rannte Amelie wie der Blitz nach Hause, wollte ins Fenster kriechen, aber sie schaffte es nicht. Beim zweiten Mal schaffte sie es, aber sie verlor ihren Schuh dabei. Amelie holte sich schnell einen Besen und wollten den Schuh holen, doch der war weg. In diesem Augenblick kam die Mama herein. Sie hielt den Schuh in der Hand und schaute Amelie streng an."Wieso ist der Schuh draußen?", fragte die Mama. Amelie musste jetzt die Wahrheit sagen und tat es auch. "Mach das nie wieder!" meinte die Mutter. Amelie nickte. "Das mache ich!" Sie aßen noch zusammen.
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