Kooperation Gymnasium - Universität
am Beispiel der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
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- Kooperationsverträge
Mit dieser Vereinbarung verständigen sich die Gymnasien und die Universität Würzburg auf eine weitreichende Zusammenarbeit in der Gestaltung des Überganges zwischen Schule und Studium zur Förderung studentischen Nachwuchses. Dadurch wird auch ein wichtiger, gesellschaftlicher Beitrag zur Förderung der zukünftigen Fachkräfte mit akademischer Bildung geleistet. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf die fach- und institutionsübergreifende Weiterentwicklung der Lehrerbildung und Lehrerfortbildung gelegt. Bei der Vereinbarung handelt es sich um eine Rahmensetzung, die einzelnen konkreten Inhalte werden individuell nach Bedarf und Möglichkeiten realisiert. Diese ausgewählten Inhalte können somit dem individuellen Schulprofil Ausdruck verleihen.
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Uni mal 2
Für den doppelten Abiturjahrgang verdoppelt sich der Campus.
Erster Kooperationsvertrag
PRESSESPIEGEL (MAIN POST v. 18.06.2010)
Übergang an die Universität erleichtern
Kooperationsvertrag mit dem Deutschhaus-Gymnasium unterschrieben – Weitere sollen folgen
REGION WÜRZBURG Mit den Gymnasien in Unterfranken will die Universität Würzburg künftig noch intensiver kooperieren. Eine erste Vereinbarung dazu wurde jetzt mit dem Würzburger Deutschhaus-Gymnasium unterzeichnet. Das Gymnasium steht in der Trägerschaft des Landkreises. Verträge mit weiteren Schulen sollen folgen, so eine Presseinformation der Uni.
Schüler kommen als Frühstudierende an die Universität. Sie hören Vorlesungen im Schnupperstudium, experimentieren in den Lehr-Lern-Laboren der Uni, nutzen die Uni-Bibliothek. Die Gymnasien in der Region nehmen Lehramtsstudierende für Praktika auf, kooperieren mit der Uni bei der Konzeption von Lehrerfortbildungen, geben Informationen der Uni an ihre Schüler und Lehrer weiter. Diese und mehr Berührungspunkte gibt es schon zwischen Schulen und der Universität Würzburg.
„Es laufen sehr viele Projekte, aber ohne übergreifende Koordinierung“, sagt Universitätspräsident Alfred Forchel. Durch institutionalisierte Kooperationen mit Gymnasien soll sich das ändern. Ein großes Ziel dabei ist es, für Schüler den Übergang ins Studium bestmöglich zu gestalten. Vorgesehen ist zudem eine intensivierte Zusammenarbeit bei der Lehrerausbildung und bei der Fortbildung von Lehrkräften. Die erste Kooperationsvereinbarung – mit dem Würzburger Deutschhaus-Gymnasium – wurde am Montag im Senatssaal der Uni am Sanderring unterzeichnet. „Damit werden wir zum Wohl der Schüler und der Studenten viel Positives bewirken können“, so Norbert Baur, Leiter des Gymnasiums.
Der Bayerische Landtag unterstützt das Projekt. „Es ist gut zu sehen, wie Bildung sich zunehmend vernetzt“, sagte Manfred Ländner, Mitglied im Landtagsausschuss für Bildung, Jugend und Sport, bei der Vertragsunterzeichnung: „Diese Art der Kooperation wird ein Erfolgsmodell sein.“ Erfolg für die Kooperation sieht auch Universitätsvizepräsident Wolfgang Riedel, der in der Hochschulleitung für die Bereiche Studium und Lehre zuständig ist: „Den unterfränkischen Schulleitern haben wir unser Modell bei einem Treffen vorgestellt. Spontan gab es dabei mehr als 20 Interessensbekundungen aus allen Regionen.“
Angestoßen wurde das Kooperationsprojekt von Rudi Schmitt, dem Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Unterfranken, im Rahmen seines Projekts „Übergänge gestalten“. Dieses verfolgt das Ziel, die Übergänge zwischen Bildungseinrichtungen, die Kinder und Jugendliche durchlaufen, für alle Beteiligten bestmöglich zu gestalten.
Ein Konzept für den Übergang vom Gymnasium an die Universität fehlte bislang im Projekt. Durch die Aktivität der Uni Würzburg wird diese Lücke nun geschlossen, so die Mitteilung der Universität.
ONLINE-TIPP
Mehr Informationen unter
www.uebergaengegestalten.de
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