It's tea time...

It's tea time...

Teatime with….

(Sw) In der dunklen Jahreszeit bei einer Tasse duftendem Tee gemeinsam interessanten Erzählungen aus der „kleinen“ und „großen“ Welt lauschen, sich unterhalten, austauschen, macht Grundschülern riesig Spaß, ist lehrreich und kommunikationsfördernd- typical English and good for German pupils.
Die Kooperationslehrerin Martina Schwarz lud am 26.11.09, im Rahmen des Projektes „Übergänge gestalten“, den Teamwork erfahrenen StR Friedrich Knorpp, Englischlehrer der Ganztagsklasse 5g des Matthias-Grünewald-Gymnasiums in den Fremdsprachenunterricht der 4.Klasse des Vinzentinums, nicht zum Hospitieren sondern zu einer Tasse Tee, ein.

Nach Gebet, Begrüßung und einem Spiel Class-room-English lauschten die Viertklässler ihrem Gast bei einer cup of tea.

„The little world“
eine Exkursion in den Schulalltag eines Gymnasiallehrers auf Englisch

“This morning I was sleeping in my bed”, erzählte Mr. Knorpp den Viertklässlern, die im zweiten Jahr Englisch lernen. Er schloss dabei die Augen. Dann zog er eine durchsichtige Decke bis an seine Nasenspitze und schnaufte zweimal tief.“When suddenly my alarm clock rang- drrrrrr.“ Mr. Knorpp schreckte auf und schaute verdutzt in die Runde. Gespannte Gesichter blickten zurück. ”I got up“, er fuhr hoch, “went into the bathroom and looked into the mirrow.” Nun kniff er die Augen zusammen, machte eine Pause und fragte dann: “Was that me, I saw?“ Die Schüler kicherten. Der Lehrer fuhr fröhlich fort. Er berichtete vom Zähneputzen, Ankleiden und Frühstücken äußerst lebendig und anschaulich.
Danach gewährte er Einblicke in den Schulalltag am MGG, erzählte über den Unterricht in den unterschiedlichen Klassen.
Der English teacher lachte: “Now, I will tell you the best!” Er schilderte die Abholaktion der Frau Schwarz in der kleinen Pause, erzählte vom Einsteigen in sein Auto am Lehrerparkplatz des MGG, vom Umsteigen in ihr Auto - opened the door, closed the door-, dabei sprach er schnell und schneller, bewegte sich hastig, öffnete durchsichtige Autotüren und schloss sie hinter sich, gleich mehrmals.
Es war sehr lustig ihm zuzuschauen und zuzuhören. Den neugierigen Viertklässlern gefiel das Erzählte prima. Sie verstanden Mr. Knorpp aufgrund seiner ausdrucksstarken Körpersprache gut. Er bewegte sich „auf Augenhöhe der Grundschüler“.
Frau Schwarz, die die Aufgabe der Übersetzerin bei Bedarf hatte und bisher schwieg, ließ sich den Spaß nicht nehmen. Den letzten Absatz übersetzte sie wortwörtlich, obwohl ihn jeder verstanden hatte. Sie bewegte sich nochmals hektisch, erzählte auf Deutsch, öffnete und schloss auch Autotüren, bis sie erschöpft auf einen Stuhl fiel. Die Schüler lachten ein zweites Mal herzlich und freuten sich, dass sie Mr. Knorpp doch tatsächlich richtig verstanden hatten.
Jetzt lüftete der Gastlehrer ein Geheimnis, das die meisten Schüler wohl schon geahnt hatten, er spreche auch Deutsch.  

„The big world“
eine Exkursion nach England/London auf Deutsch

Nun wanderten die Schüler mit Stuhl in den hinteren Teil des Klassenzimmers und bildeten einen Stuhlkreis, um eine Kreismitte, in welcher einige Utensilien und Souvenirs standen oder lagen, wie bspw. ein Globus, ein Londonbus, ein Reiseführer, ein kleiner Big Ben aus Pappe, ein Küchentuch mit dem Panoramablick von London, eine Englische Flagge.
Der rote Londonbus ohne Türen stach ins Auge und wanderte nun von Hand zu Hand. Der Englischlehrer und die Viertklässler kamen schnell ins Gespräch. Herr Knorpp erzählte von seinen Aufenthalten in der Englischen Metropole.“ Die Hauptstadt von Italien sei Rom, die von Frankreich Paris und Polen hätte Warschau“, berichteten die Schulkinder. Der Experte beantwortete knifflige Schülerfragen und stellte ebensolche. Warum die Flagge in der Mitte nur ein rotes Kreuz habe.

 „Es ist die Fahne von England und nicht von Großbritannien“, belehrt Sandro seine Klassenkameraden. “Was ist in dem alten Gebäude neben dem Big Ben untergebracht“, fragte Herr Knorpp. Die Viertklässler überlegten, kombinierten, mutmaßten: Ein Uhrenmuseum, eine Kirche, die Kronjuwelen, ein Gefängnis.“ Vielleicht der Bundestag, dort wo die Merkel und der Westerwelle bei uns sitzen“, sagte Lukas. Mitten in einem fruchtbaren Unterrichtsgespräch war die besondere Englischstunde am Ende.
Vinzentinum und MGG sind keine benachbarten Schulen. Eine abenteuerliche „Pausefahrt“ mit opened the door and closed the door , Reiselust (um päd. Neuland zu erreichen) und einem Dictonary (smooth transition von GS- GYM) liegt zwischen ihnen, keine Weltreise. Die Viertklässler wünschen sich sehr, dass Mr./Herr Knorpp ihnen nochmals Zeit schenkt und weil Frau Schwarz den Schülern am MGG auch viel Zeit schenkt, wird er sicherlich wieder kommen.

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