Gegenseitige Besuche

Grundschüler in Würzburg

Grundschüler in Würzburg

Grundschüler des Vinzentinums erwarten gespannt Besuch  des Matthias-Grünewald-Gymnasiums Würzburg
Von Martina Schwarz

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Bei der SchiLF „Offene und geschlossene Unterrichtsformen an der Grundschule“, welche am 13. Januar im Rahmen des Projektes „Übergänge gestalten“ stattfand, besuchte eine kleine Delegation, bestehend aus Klassen- und Deutschlehrern der 5. Klassen des MGG´s in Begleitung der Grundschul- und Kooperationslehrerin Martina Schwarz die Priv. Kath. Volksschule Vinzentinum mit Tagesheim.(Sw)

Die Fortbildung fand statt, damit Lehrern von Grundschule und Gymnasium nach und nach Einblick in die Arbeit mit Kindern an den unterschiedlichen Schularten gewährt wird und somit ein sinnvoller Austausch von Erfahrungen stattfinden kann, Gespräche über Lehren und Lernen, sowie Lerninhalte geführt werden können.
Ziel ist es die Schnittstelle zwischen Grundschule und Gymnasium zu vernetzen, den Übertritt fließender zu gestalten.

Der Schulleiter des Vinzentinums Rainer Stögbauer begrüßte die Gäste und stellte kurz das Konzept der Schule, den Marchtaler Plan, vor.
Die Grundschullehrerinnen der altersgemischten Klassen 1/2a,b und  3/4a,b öffneten allesamt ihre Klassenzimmertüren. Die Gäste des MGG konnten in der Zeit der Freien Stillen Arbeit den Kindern , welche ihre Wochenplanarbeit erledigten, über die Schulter schauen.
 Im Vinzentinum wird der Schultag mitunter durch diese Lernzeit (FSA) strukturiert, in welcher seit diesem Schuljahr zusätzlich zur Klassenlehrerin jeweils eine Erzieherin den Kindern als Helferin zur Verfügung steht.
An den in ruhiger Atmosphäre arbeitenden Grundschülern konnten die Gäste erkennen, dass die Arbeit der Lehrer Früchte trägt.
Einfühlsam beobachteten die Gymnasiallehrer das Unterrichtsgeschehen, nahmen Kontakt zu den Kindern auf und fragten interessiert nach.
Der achtjährige Christian freute sich beispielsweise sehr darüber, dass er an diesem Vormittag seinen neuen Wochentext einem der Gäste vorlesen durfte, lobende Worte erhielt und schließlich noch die Unterschrift eines „Gymnasiallehrers“ auf seinem Wochenplan verzeichnen konnte.
Gebundenen Unterricht, eine Schulstunde Mathematik zur Achsensymmetrie, zeigte die Lehrerin Nicole Werner in der 3.Klasse. Sie hatte im Herbst bereits das Matthias-Grünewald-Gymnasium mit ihrer Grundschulklasse zu einer Gedichtpräsentation der Fünftklässer besucht.
Die engagierten Lehrer und Lehrerinnen des MGGW und des Vinzentinums gingen sehr herzlich und unkompliziert aufeinander zu. Ohne Vorbehalte ließen sich die Gymnasiallehrer auf das Gezeigte ein, freuten sich über die neugierigen und aufmerksamen Schüler, lobten die freundlichen, im Team arbeitenden Lehrer, ließen ihre kritischen Blicke schweifen und waren erstaunt über die vorbildliche Ausstattung der Schule, für welche die Diözese verantwortlich ist.

In der Schulpause wurden die Lehrer und Lehrerinnen des MGGW mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee verköstigt, den Schüler höherer Klassen mit ihrer Hauswirtschaftslehrerin zu diesem Anlass extra gebacken hatten.

Die Lehrer der Ganztagsklassen des MGG informierten sich bei einer abschließenden Schulhausführung im Schnelldurchgang über den angegliederten Hort des Vinzentinums und besichtigten Gruppenräume und Kapelle, mehr Zeit blieb ihnen nicht, da ihre eigenen Schulklassen schon auf sie warteten.
Es gab für die Pädagogen der unterschiedlichen Schularten einige Berührungspunkte und Lehrer von Gymnasium und Grundschule waren sich einig, dass ein Austausch sinnvoll und notwendig ist.
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