Emil und die Detektive ermitteln in Hammelburg
Ein schulartenübergreifendes Projekt der Klasse 4a der Grundschule Hammelburg und der Klasse 5a des Frobenius Gymnasiums Hammelburg
1. Das Projekt
2. Powerpointpräsentation mit Hyperlinks
1.Das Projekt
Das Projekt entstand aus dem Gedanken, dass ich als „Lotsin für den Übertritt“, in welcher Rolle ich im Schuljahr 2008/09 ans Frobenius Gymnasium Hammelburg abgeordnet wurde, eine Brücke vom Gymnasium zu meiner Stammschule, der Grundschule Hammelburg schlagen wollte. Da ich sowohl in der 4a, als auch in der 5a einige Stunden unterrichtete, war die Voraussetzung für dieses Projekt gegeben. Zusammen mit den Klassenleitern beider Schulen, die mich bei der Projektdurchführung unterstützten, wurde vereinbart, die klassische Kinderlektüre „Emil und die Detektive" zu lesen.
Grundidee unserer eigenen Detektivgeschichten war, dass Emil und seine Freunde nach Hammelburg kommen, dort die Kinder der 4a und 5a kennen lernen und mit ihnen zusammen einen Kriminalfall lösen, der seinen Ursprung an einer der beiden Schulen hat. Die Grundschüler schrieben eine Einleitung, die ich mit ans Gymnasium nahm, um sie dort von den Fünftklässlern überarbeiten zu lassen. Jede der beiden Klassen dachte sich vier Verbrechen aus, die in ihrer Klasse passieren könnten. Die Ideen waren zahlreich und gingen vom Fahrradklau über verschwundene Hausaufgeben bis hin zum Datenverlust im Schulcomputer. In Gruppenarbeit wurden die Verbrechen geschildert und mit der Einleitung verknüpft. Gruppen in neuer Zusammensetzung beschreiben dann, wie sich Emil und die Hammelburger Kinder kennen lernen. Es war oft schwierig, die Gedanken der vorausgehenden Geschichten weiterzuspinnen, denn es sollte dem Leser nachher möglich sein, sich auf erschiedenen Wegen durch die Kriminalgeschichten zu lesen. Alle fertigen Teile der Erzählungen wurden im Plenum besprochen, gemeinsam korrigiert und verbessert und mussten dann in den Computer getippt werden. An einem Freitag besuchten dann die Grundschüler das Gymnasium, um gemeinsam in gemischten Gruppen an den verschiedenen Geschichten weiterzuschreiben. Dies war der schwierigste Teil der Arbeit, denn Aufgabe war es, das Verbrechen aufzuklären, wobei der Fall eine überraschende Wendung nehmen sollte. Ein gemeinsamer Schluss führte alle Geschichten wieder zusammen.
Nicht das Formale stand im Mittelpunkt, sondern die Kreativität, in immer neu zusammengesetzten Gruppen Ideen zu entwickeln, zu überdenken und aufs Papier zu bringen. Schreibfreude stand im Mittelpunkt. Abschluss des Projekts war natürlich die Präsentation der Geschichten im Internet als auch ein kleines Fest, bei dem die Schüler an Stationen anderen Klassen bzw. den Eltern ihre Geschichten vorlasen. Botschaften in Geheimschrift führten den Zuhörer von einer Station der Geschichte zur nächsten. Wie in der Erzählung gab es zum Schluss eine Feier mit Limo, Kaffee und Kuchen.
Dorothea Veth
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