Berichte aus dem Bezirk Unterfranken
| Schule(n) | Titel | Anmerkung |
| Mellrichstadt | Gemeinsame Pädagogische Konferent in Mellrichstadt | F. Steigerwald |
| GS Willanzheim | Übergänge-Aktivitäten | Heike Schneller-Schneider |
| Deutschhaus-Gymnasium Würzburg | Erfahrungen pdf | Andrea Heinrich |
| Celtis-Gymnasium Schweinfurt | Einsatzplan | |
| Theresia-Gerhardinger-Volksschule Grafenrheinfeld und des Celtis-Gymnasiums Schweinfurt | Kooperationsprojekt | |
| Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium Lohr | Einsatzplan | |
| Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld | Planung und erste Erfahrungen | |
| Matthias-Grünewald-Gymn. Würzburg | Einsatzplan und Kurzbericht | Lin Martina Schwarz |
| Balthasar-Neumann-Gymnasium Marktheidenfeld | Modell und Einsatzplan | |
| Balthasar-Neumann-Gymnasium Marktheidenfeld | Tätigkeitsbericht Dezember 2008 | Lin Michaela Neiderer - mit div. Fragebogen |
| Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen | Planung | |
| Max-Hundt-Schule und Carl-von-Linde-Schule (Realschule) in Kulmbach | Bericht - Erste Erfahrungen | |
| Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt | Bericht nach drei Monaten | Schüler-Lehrer und Eltern betreffend |
| AvH Schweinfurt: Daniela Glos (L) | Wie die GS-L'in das Thema "Märchen" anging | veröffentlicht in Virtuelle Schule Jg 5 |
| Martin-Pollich-Gymnasium Mellrichstadt : Arbeitstagung im Schulamtsbezirk Rhön-Grabfeld | Protokolle des Arbeitstreffens (01 2009) |
Verschiedene Modalitäten / Modelle für den Einsatz der abgeordneten Grundschullehrkräfte
- Celtis-Gymnasium Schweinfurt:
eine Beratungsstunde - anschließend ca 4-6 Wochen mind. 7 WS Hospitationen in den Jahrgangsstufen 5 und 6 bei vielen Lehrkräften in verschiedenen Klassen, insb. in Deutsch, Mathematik, Englisch, Latein, Geographie, Natur und Technik - anschl. Einsatz. 2 WS Deutsch und je eine Intensivierungsstunde in zwei 5. Klassen ( Teamteaching, eigenständiger Unterricht z.B. Lektüre, Grammatik, Diktat.- Aufsatzlehre beim Gymnasiallehrer; 1 WS Deutsch-Intensivierung (mit Deutsch-Gymnasiallehrer, um kleinere Gruppen bilden zu können. - 1 WS Förderunterricht in Deutsch oder Mathematik nach Bedarf.
zurück - Franz-Ludwig-von-Erthal-Gymnasium Lohr :
Die Lehrkraft steht nach Absprache 5 Tage zur Verfügung.
Sie steht uns an 5 Tagen zur Verfügung; für uns eine optimale Lösung.
Folgener Einsatz ist nach intensiven Vorgesprächen vorgesehen:
Je eine Stunde in den Klassen 5a, 5b, 5c und 5d "Tipps und Tricks - Schulwechsel leicht gemacht" pro Woche. Als Wahlunterricht ausgewiesen, wird dieser von den Eltern sehr stark nachgefragt. Erfolg ist damit zu erwarten.
3 Stunden pro Woche Team-Teaching in Französisch in der 6. Jahrgangsstufe (Die Kollegin ist Arbeitskreisen Französisch im Kindergarten und in der Grundschule sehr stark eingebunden; sie unterrichtete 1 Jahr an einer französischen Grundschule) - 1 Beratungsstunde für Eltern und Schüler pro Woche. Betreuungslehrkraft ist vorhanden - Team-Teaching wird mit dem kommissarischen Fachbetreuer durchgeführt, der diese Idee sehr positiv sieht.
zurück - Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld:Planung
- Vor dem ersten Schultag: Konferenz mit dem Unterstufenbetreuer, der Beratungslehrerin, den Klassenleitern der 5. Klassen und den Fachlehrern für D und B in den 5.Klassen und der Kollegin aus der Grundschule.
- Am ersten Schultag: Vorstellung vor den Eltern der 5. Klassen, Kennenlernen der Tutoren, Besuche in allen 5. Klassen - Vorstellung in den Klassen, Bekanntgabe der Sprechstunde
- Hospitationsphase ganztägig in einer 5. Klasse über unterschiedliche Wochentage (Längsschnitt) in verschiedenen Fächern
- Hospitationsphase in allen 5. Klassen in D und B /NuT (Querschnitt)
- Teilnahme am Schullandheimaufenthalt in Burg Rothenfels mit den 5. Klassen und den Tutoren (falls erwünscht)
- Teamteaching in D und B /NuT
Hospitationen in möglichst allen Jahrgangsstufen in verschiedenen Fächern, bevorzugt in D, B von Jgsst 6 - 13
Konferenzen mit Fachlehrern und Klassenleitern in regelmäßigen Abständen
Sprechstunde - Dann:
Selbstständiger Unterricht in Anwesenheit der gymnasialen Fachlehrer in D und B
Besprechungen und Gedankenaustausch mit dem Gymnasiallehrer
Konferenzen mit methodischen Erläuterungen, Informationsautausch der Methoden und Inhalte - Darüber hinaus:
Hospitationen im Unterricht in "Soziale Kompetenz und Arbeitstechniken mit ALF" und "Lernen lernen"
Teilnahme an Dezembersitzung zur 5. Jahrgangsstufe mit Elternsprechtag
Teilnahme am Probeunterricht
Freistellung für Berichtskonferenzen an der Grundschule
Berichte in päd. Konferenzen
Teilnahme an Besprechungen/Konferenzen zur externen Evaluatiuon
keine vollkommen eigenständige Übernahme von Fachunterricht
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- Balthasar-Neumann-Gymnasium Marktheidenfeld:
MODELL:
- Vorgespräche mit Unterstufenbetreuerin und Beratungslehrer
- Probeunterricht: Nachtermin September 2008 und Frühjahr 2009
- Erster Schultag
Vorstellen bei den Eltern in der Aula
Bekanntgabe der Sprechstunde
Kennenlernen der Tutoren
Vorstellen in den 5. Klassen- Schullandheim
Dienstag, 23.9.08: Klasse 5ad
Donnerstag, 25.9.08: Klasse 5ce
Dienstag, 30.9.08: Klasse 5b
Thema: Soziogramm- Elternabend
Elternabende: "So erlebe ich mein Kind" (Erweiterung des Soziogramms).
Kontakt mit Klassenelternsprecher
Teilnahme am Elternsprechtag- Hospitationen
Hospitationen nach Stundenplan bis Allerheiligen
Selbstständiger Unterricht in Teilen, als Intensivierung, Förderung, Unterstützung
Mitwirkung an Weihnachtsfeier- Konferenzen mit den Fachlehrern
Berichte
Informationsaustausch- Selbstständiger Unterricht in Anwesenheit der Fachlehrer
Während des Unterrichts
Als Intensivierung oder Förderunterricht- Teamteaching in den Fächern Deutsch und Mathematik
In Deutsch: (z.B. Lektüre, Grammatik, Diktat)
In Mathematik: (z.B. Weiterentwicklung geometrischer Grundvorstellungen)
(Zeichnen mit Zirkel und Lineal, Grundfiguren, Bau von Modellen für Körper und Winkel)
z.B. Rechnen mit ganzen Zahlen- Soziale Kompetenz
"Lernen lernen", Arbeitstechniken, Methoden etc.- Schulübergreifende Treffen:
Mit Lehrkräften aller Schularten im November 2008
Lehrplanvergleich
Informationsaustausch
Arbeitsgruppen- Zusammenarbeit mit Beratungslehrer im 2. Halbjahr
Besuch der Grundschulen- SCHILF
SchülerbeobachtungsbögenEINSATZPLAN:
- Eine Stunde Beratung für Schüler, Eltern und Lehrer
- zwei Stunden Deutsch-Einsatz in Klasse 6a in Form von Team-Teaching bzw. innerer Differenzierung
- zwei Stunden Mathematik-Einsatz in Klasse 5e ebenfalls in Form von Team-Teaching bzw. innerer Differenzierung
- eine Stunde Förderung schwächerer Schüler in der 5. Jgst.
- eine Stunde Hospitation bei Lehrkräften unterschiedlicher Fakultas
- eine Stunde für Führung von Schülerbeobachtungsbögen für die gesamte 5. Jgst. mit gezielter Beratung von Eltern und Lehrkräften und Mitwirkung beim Probeunterricht und am Informationsabend für die zukünftigen Fünftklässler.
Leitung: GSL Frau Michaela Neiderer, Koordinatorin für den Übergang GS-GYM
und Frau OStRin Tamara Kurz
5. Julius-Echter-Gymnasium Elsenfeld: Zwischenbericht
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• Am ersten Schultag:
o Vorstellung vor den Eltern der 5. Jahrgangsstufe,
Kennenlernen der Tutoren, Besuche in allen fünf 5. Klassen.
o Vorstellung in den Klassen, Bekanntgabe der Sprechstunde
• In der ersten Schulwoche, am18.09.2008:
Konferenz mit dem Unterstufenbetreuer, der Beratungslehrerin, den Klassenleitern der 5. Klassen, den Fachlehrern für Deutsch und Biologie in den 5. Klassen und der Grundschulehrkraft: Vorstellung des Konzepts
• Teilnahme am ersten Informationsabend für die Eltern der 5. Klassen am 25.09.2008
• Hospitationsphase ganztägig in einer fünften Klasse über unterschiedliche Wochentage (Längsschnitt) in verschiedenen Fächern
• Hospitationsphase in allen 5. Klassen in D, Bio/N&T (Querschnitt) und Mathematik
• Teilnahme am Schullandheimaufenthalt in Burg Rothenfels (2 Halbtage, 1 Nacht) mit den 5. Klassen und den Tutoren
Am 24.10.2008 führten Stellvertreter und Schulleiter des Julius-Echter-Gymnasiums ein Gespräch mit der Grundschullehrerin über den bisherigen Einsatz und die dort gemachten Beobachtungen.
Die Grundschullehrerin trug ihre Erfahrungen am 29. Oktober 2008 in der 4. Lehrerkonferenz vor. Im Gespräch und teilweise in der Lehrerkonferenz wurden die folgenden Punkte angesprochen:
• Die Grundschullehrerin fühlt sich in das Kollegium aufgenommen und freut sich über die Offenheit für Unterrichtsbesuche und den Wunsch der Kolleginnen und Kollegen nach einem Feedback. Dies sei an anderen Schulen nicht so und nicht selbstver-ständlich.
• Die Schülerinnen und Schüler verhielten sich insgesamt sehr diszipliniert, insbesondere im Vergleich zu Hauptschulklassen, dennoch gäbe es eine Reihe von verhaltensauffälligen Schülern.
• Im Schullandheim habe es einen recht hohen Anteil von Schülern gegeben, die nicht an den gemeinsamen Spielen teilnahmen.
• Die Einhaltung und Einforderung der eingeübten Gesprächsregeln sei insgesamt enttäuschend.
• Die Lesefertigkeit der Schüler sowie deren Schreibtempo seien sehr unterschiedlich.
• Der beobachtete Unterricht sei insgesamt sehr auditiv ausgerichtet, eine stärkere Visualisierung sei wünschenswert.
• Der Unterricht in der Grundschule sei handlungsorientierter.
• Es sei deutlich zu beobachten, dass nun gute Leistungen „den Schülern nicht mehr zufliegen“ wie in den früheren Vergleichsgruppen einer vierten Jahrgangsstufe.
• Die Unterrichtsbesuche zeigten, dass für den Unterrichtserfolg weniger die verwendete Methode, sondern eher die gesamte Lehrerpersönlichkeit und ihr Auftreten vor den Klassen entscheidend seien.
• Die Notwendigkeit, immer Unterricht auch nachzubereiten und sich kontinuierlich auf den nächsten Tag auch mündlich vorzubereiten, sei nicht verfestigt.
• Die Räume im Fachlehrersystem seien in Bezug auf Materialsammlungen und Aufbewahrungen nicht wie in den Grundschulen nutzbar und dafür grundsätzlich zu klein und nicht geeignet möbliert.
• Die Sprechstunde findet kaum Resonanz.
Vom Schulleiter wurde als Zusammenfassung um die Beachtung der folgenden Punkte gebeten:
• Die Wünsche der recht konservativ eingestellten Kinder, nach konkreten Vorgaben wie in der Grundschule (Art und Größe des Heftes, Umschlagfarbe, Linien, Rand, Einsatz verschiedener Farben beim Schreiben und Unterstreichen, etc.) sollten ernster genommen werden, eher berücksichtigt als herabwürdigt werden.
• Die Art der notwendigen häuslichen Nachbereitung des Unterrichts und die Methode der Vorbereitung für die nächste Stunde sollen mit den Schülern besprochen werden und an konkreten Beispielen erläutert und eingeübt werden. Es genüge nicht, nur auf den mündlichen Teil der Hausaufgabe hinweisen und dies ins Aufgabenheft einzutra-gen, die Techniken mögen geübt werden.
• Der Unterricht solle insgesamt handlungsorientierter gestaltet sein, die Schüler sollten nicht nur passiv Tafelanschrift abmalen, sondern aktiv ins Unterrichtsgeschehen einbezogen sein. Partner- und Gruppenarbeit sollten stärker berücksichtigt sein.
• Mimik, Gestik und stille Impulse könnten stärker eingesetzt werden.
• Die vorhandenen Freiarbeitsmaterialien und die ausgearbeiteten Unterlagen zum Stationenlernen sollten wieder in Erinnerung gebracht und auch den neuen Kolleginnen und Kollegen bekannt gemacht werden.
Die Rückmeldungen aus dem Kollegium zeigen allerdings, dass es notwendig ist, nunmehr die Hospitationen in den fünften Klassen zu beenden und mit gemeinsamem Unterricht zu beginnen.
Das Konzept wird wie folgt weitergeführt:
• Teamteaching in D und B/N&T,
• Hospitationen in möglichst allen Jahrgangsstufen in verschiedenen Fächern, bevorzugt in D, B von 6. Jahrgangsstufe bis 13. Jahrgangsstufe,
• selbstständiger Unterricht in Anwesenheit der gymnasialen Fachlehrer in D und B nach Grundschulmethoden in Jahrgangsstufe 5,
• Besprechungen und Gedankenaustausch mit dem Gymnasiallehrer,
• Konferenzen mit methodischen Erläuterungen, Informationsaustausch der Methoden und Inhalte.
Am 09.12.2008 ist ein Gespräch zwischen der Rektorin der Mozartschule Elsenfeld (Grundschule Elsenfeld, www.mozartschule.de ), der Grundschullehrerin der Beratungslehrerin, dem Unterstufenbetreuer vorgesehen um die Zusammenarbeit zwischen der Mozartschule und dem Julius-Echter-Gymnasium zu institutionalisieren und zu verstärken.
Erste Ideen für die als „Brainstorming“ gedachte Besprechung sollen sein:
• Fortführung des Projekts „Kinderkonferenz“ (Viertklässler GS befragen Fünfklässler GY),
• Beobachtungen zur Entwicklung der Schullaufbahn der Kinder aus der Mozartschule,
• Organisation gegenseitiger Unterrichtsbesuche,
• Organisation von Rückmeldungen im Projekt „Übergänge gestalten“ an die Grundschulen durch die zugeteilte Grundschullehrerin.
Elsenfeld, den 04.11.2008 - G.Siegel, Schulleiter6. Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen
Am Armin-Knab-Gymnasium (AKG) wurden bisher (Stand Dezember 2008) die folgenden Schritte durchgeführt:
- Wechselseitige Hospitationen: Sommer 08 AKG-Lehrer an der Hedwig-Schule (D, E, M), Herbst 08 GS-Lehrer (Hedwig-Schule und Siedlungsschule) am AKG (D, E, M) mit Nachbesprechung der Stunden. Geplant sind Besuche im Frühjahr und im Sommer 09.
- Sichtung von Lehrwerken der GS ; Infos darüber am Gymnasium ausgelegt.
- Sammlung von Schulaufgaben der 4. Klasse in D, E und M .
- Die Theatergruppe der Hedwig-Schule war im Sommer 07 und 08 am AKG zu Besuch und wird auch im Sommer 09 zu einer kleinen Aufführung kommen.
- AKG lädt Grundschüler zur Theateraufführung der Unterstufengruppe im Sommer 09 ein.
- Die Bläserklasse des AKG geht in die GS und stellt sich dort mit ihren Instrumenten vor.
- Unterricht der GS-lehrkräfte: (Momentan sind zwei Lehrkräfte am Gymnasium):
Unterricht in D, M und Ku in den 5. Klassen. - Intensivierungsstunden in D und M. - Somit kennt die Lehrerin alle vier 5. Klassen . - Betreuung der Tutoren, die sich in der Mittagspause um die Kinder kümmern. Eine Beratungsstunde wird inzwischen gut angenommen.- Die Kitzinger Schulleiter/innen der verschiedenen Schularten treffen sich mehrmals im Jahr zu einem Austausch.
Bericht aus Kulmbach (Oberfranken)
Bericht einer Grundschullehrerin, die an einer weiterführenden Schule eingebunden ist: Martina Metzner - Max-Hundt-Schule Kulmbach
Zur Person
• Martina Metzner, Grundschullehrerin an Max-Hundt-Schule in Kulmbach
• Grund- und Hauptschule mit ca. 500 Schülern in 22 Klassen
• seit 12 Jahren Klassenführung in Jahrgangsstufe 3 / 4
• seit 2 Jahren Teilnahme am Englisch-Kleeblatt im Schulamtsbezirk Kulmbach
• in diesem Schuljahr Klassenführung in der 4.Jgst; zusätzlich sieben Stunden an Carl-von-Linde-Realschule in Kulmbach (ca. 950 Schüler in 33 Klassen)
Bestehende Kooperation zwischen Max-Hundt-Schule und Carl-von-Linde-Schule
• Realschule ist Seminarschule
• im Rahmen der Pädagogik / Psychologie – Ausbildung hospitiert das Seminar bereits seit Jahren in den 4.Klassen der Max-Hundt-Schule
• im Gegenzug können Grundschullehrkräfte ehemalige Schüler in der 5.Klasse an der Realschule besuchen
Gründe für das Unterrichten an der Realschule
• vorhandene Kooperation zwischen beiden Schulen
• unmittelbare Nähe zwischen den beiden Schulen
• Einblick in einer andere Schulform
• Interesse daran, ob Grundschullehrerin die Schüler ausreichend auf den Übertritt an eine weiterführende Schule vorbereitet
Unterrichtseinsatz im laufenden Schuljahr
• Grundschule: Klassenführung in Jgst. 4 (Bedingung seitens Schulamt: täglich mindestens zwei Stunden in der eigenen Klasse)
18 Stunden: Deutsch(6)/ Mathematik(5)/ HSU(4)/ Englisch(2)/ Kunst(1)
• Realschule: Unterricht an zwei Tagen( inklusive Nachmittag)
7 Stunden: Deutsch (2)/ Mathematik(2)/ Englisch-Ergänzung (2)/ Beratung (1)
08.00 – 08.45 MO D 4c DIE D 4c MI M 4c DO M 4c FREI D 5c RS
08.45 – 09.30 MO M 4c DIE Sps MI D 4c DO E 4c FREI D 5c RS
09.50 – 10.35 MO HSU4c DIE M 4c MI HSU 4c
10.35 – 11.20 MO E 4c DIE HSU 4c MI M 5b RS DO D 4c FREI D 4c
11.30 – 12.15 MO HSU4c DIE M 5bRS. MI D 4c DO M 4c
12.15 – 13.00 MO KU4c DIE Beratung RS
13.00 –13.45 MO Englisch Ergänzung 5 RS
13.45– 14.30
• Mathematikunterricht in Kooperation mit einer Realschullehrkraft → Unterricht in Form von Team-Teaching, Differenzierung in Übungsphasen
• Deutschunterricht in Kooperation mit einer Realschullehrkraft → Unterricht in Form von Team-Teaching, Differenzierung in Einführungs- und Übungsphasen, eigenständiger Unterricht (z.B. Einführung und Übung im Bereich der Grammatik; Stationen zum Texte verfassen; kreatives Schreiben, ...)
• Englisch-Ergänzungsunterricht → eigenständiger Unterricht mit Schülern aus zwei 5.Klassen (Absprache mit der jeweiligen Lehrkraft zum aktuellen Stand des Unterrichts)
• Zu Beginn des Schuljahres Absprache mit Schulleitung und entsprechenden Kollegen über Ablauf des Unterrichts
• Information über Inhalte des Grundschullehrplans an Kollegen der Realschule
• Hospitation interessierter Realschulkollegen in meiner 4.Klasse angedacht
Eindrücke/ Erfahrungen
Kollegium
• Schulleitung der Realschule steht hinter dem Konzept
• Vorstellung im Kollegium in der 1.Schulwoche
• fühle mich vom Kollegium positiv aufgenommen
• Lehrkräfte der 5.Klassen wenden sich bzgl. Fragen zum GS-Lehrplan an mich
• Offenheit für Unterrichtsbesuche erfreulich
Schüler
• Schüler verhalten sich mir gegenüber aufgeschlossen und freundlich → gehen gerne in die Differenzierungsgruppe
• ehemalige Schüler kommen immer wieder auf mich zu
• Schüler verhalten sich im Unterricht diszipliniert, motiviert und anstrengungsbereit
Unterricht
• selbstständiges und zügiges Arbeiten wird vorausgesetzt
• im Vergleich zur Grundschule weniger visualisiert und handlungsorientiert; kaum Bewegung ( ≠ Voll in Form)
• Unterricht allgemein lehrerzentrierter und weniger rhythmisiert
• Grundwissen, das in Grundschule erarbeitet wurde ( z.B. 4 Fälle des Nomens; Zeitformen des Verbs; Einmaleins; schriftliche Rechenverfahren, ...) nicht bei allen Schülern präsent und direkt abrufbar
• Notwendigkeit, Unterricht immer nachzubereiten und sich kontinuierlich auf den nächsten Tag (auch mündlich) vorzubereiten, noch nicht verfestigt bzw. vom einzelnen Schüler abhängig
Maßnahmen der Realschule, Schülern den Wechsel zu erleichtern
• Informationsabende (für Stadt und Landkreis) mit Unterrichtsbeispielen, Versuchen,...
• Kennenlerntag im Juli: Schüler erfahren Klassenlehrer, Klassenzimmer und Klasse ; Schulhauserkundung findet statt
• Zu Beginn des neuen Schuljahres erhalten die neuen Schüler das „Carl-von-Linde-ABC“ mit wichtigen Informationen rund um die neue Schule
• Wahlfach „Lernen lernen“ : Angebot für alle 5.Klassen (freiwillige Teilnahme → stark frequentiert)
• Schullandheimaufenthalt (3 Tage) zu Beginn des Schuljahres
• Im 1.Halbjahr kümmern sich Tutoren aus den 9.Klassen um die 5.Klässer
➢ Lerntipps
➢ Begleitung zum Bus
➢ Bastelnachmittag
➢ Kino-Besuch
➢ Plätzchen backen
➢ Teilnahme am Schullandheim, ...
zurück Lehrgang Dillingen
Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt
Bericht über den Einsatz der Grundschullehrkraft am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Schweinfurt
Seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 läuft an den bayerischen Gymnasien das Projekt „Übergänge gestalten“. Wenn auch zugegebenermaßen bei Bekanntgabe des Projekts eine gewisse Skepsis gegenüber dem Einsatz von Grundschullehrkräften am Gymnasium herrschte, so sind wir mittlerweile vom sehr großen Nutzen sowohl für unsere Schülerinnen und Schüler als auch für die Lehrkräfte und Eltern überzeugt. Deshalb setzen wir uns am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium für eine Fortführung dieses Projektes ein.
Im Folgenden soll kurz dargestellt werden, wie wir bisher vom Einsatz unserer Grundschullehrkraft profitiert haben.
1. Nutzen des Projekts „Übergänge gestalten“ für die Schülerinnen und Schüler
• Die Lehrerin ist für unsere Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe eine vertrauensvolle Ansprechpartnerin. Dies hängt sicherlich damit zusammen, dass sie nicht in die Notengebung miteinbezogen ist. Die Schülerinnen und Schüler können sich ihr anvertrauen, und zwar ohne die Angst, von dieser Vertrauensperson gleichzeitig auch benotet zu werden. Sicherlich ist diese Angst in Bezug auf die meisten Kolleginnen und Kollegen völlig unbegründet, aber dennoch bei vielen Kindern unterschwellig vorhanden... Mit dem Projekt „Übergänge gestalten“ ist uns dies zumindest für die 5. Klassen gelungen.
• Aber auch im Unterricht profitieren die Schülerinnen und Schüler. Besonders in Übungsphasen steht sie zur Binnendifferenzierung zur Verfügung, d.h. sie kann sich v.a. schwächeren Kindern widmen und mit ihnen gezielt arbeiten. Im "normalen" Unterrichtsalltag kommt dieses Vorgehen leider oft zu kurz, besonders in sehr großen Klassen. Auch hier hat das Projekt „Übergänge gestalten“ deutliche Entspannung gebracht.
• Von einer echten Gestaltung des Übergangs von der Grundschule zum Gymnasium kann dann gesprochen werden, wenn Brüche im Lehrplan aufgedeckt werden. So bemerkte die Lehrerin bereits zu Beginn des Schuljahres im Deutschunterricht, dass die Schwierigkeiten der Schülerinnen und Schüler im Bereich Rechtschreibung daher rühren, dass in der Grundschule sog. „Rechtschreibkategorien“ eingeführt werden (Mitsprech-, Nachdenk- und Merkwörter), die am Gymnasium keinerlei Rolle mehr spielen. Im Mathematikunterricht stellte sie ein ähnliches Problem fest, da hier das in der Grundschule verwendete „Borgeverfahren“ bei der Subtraktion am Gymnasium unbekannt ist.
2. Nutzen des Projekts „Übergänge gestalten“ für die Lehrkräfte
• Das Erkennen solcher Brüche ist auch für die Gymnasiallehrer eine entscheidende Hilfe im Unterricht, denn sie verstehen nun die typischen Lernschwierigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler in einem Maß, das ihnen vorher überhaupt nicht bewusst war. In Zusammenarbeit mit der Grundschullehrerin kann jetzt den Problemen entgegengewirkt und so der Übergang von der Grundschule zum Gymnasium für die Kinder deutlich erleichtert werden.
• Im Unterricht ist die Lehrkraft eine spürbare Entlastung für die Lehrkräfte. Wie bereits erwähnt, wird sie zur Binnendifferenzierung eingesetzt. Darüber hinaus übernimmt sie Teile des Unterrichts (z.B. zur Rechtschreibung), während die Fachlehrkraft die Klasse beobachten kann - aus einer ungewohnten Perspektive.
• Schließlich bringt sie ihr großes pädagogisches Wissen noch in zwei Projekte mit ein. Zum einen stellt sie ihr Wissen und ihre Materialien zur Verfügung, um die Intensivierung zum Thema Lernen lernen so effizient wie möglich zu gestalten, zum anderen ist sie Mitglied einer Arbeitsgruppe, die ein Konzept zur Leseförderung erarbeitet. In beiden Projekten hat sich ihre Mitwirkung als äußerst bereichernd erwiesen.
3. Nutzen des Projekts „Übergänge gestalten“ für die Eltern
Die Eltern unserer Fünftklässler haben die Lehrkraft bereits sehr schnell als Ansprechpartnerin angenommen. Nicht nur in ihrer Elternsprechstunde, sondern auch außerhalb der Schule wird sie auf Probleme aufmerksam gemacht, die die Eltern beim Übergang von der Grundschule zum Gymnasium sehen. Viel wichtiger ist allerdings, dass sich die Eltern ihr mit allen Problemen anvertrauen, die ihre Kinder betreffen. Auch hier zeigt sich, wie wichtig es ist, eine aus der Benotung herausgenommene Vertrauensperson an der Schule zu haben. Denn seit die Lehrerin bei uns an der Schule wirkt, erfahren wir deutlich mehr über Probleme von Schülerinnen und Schülern und auch über die häuslichen Verhältnisse in den Familien. Wenn man alle Vorteile abschließend betrachtet, dürfte dies wohl der deutlichste von allen sein.
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Zum Schluss möchten wir noch einige Grundsätze darlegen, die dazu beigetragen haben, dass das Projekt „Übergänge gestalten“ am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium zu einem großen Erfolg geworden ist:
• Die Auswahl der jeweiligen Grundschullehrkraft ist von großer Bedeutung. Aufgrund der Stellung als Vertrauensperson für Schüler und Eltern sollte sie auf Menschen zugehen können, ein offenes Wesen haben und kommunikativ veranlagt sein. Außerdem ist echtes Interesse an der Mitgestaltung des Projekts und dementsprechender Einsatzwille unerlässlich. Es macht wenig Sinn, wenn ein Schulamt nur deshalb eine Grundschullehrkraft in das Projekt schickt, weil diese sich gerade im Mutterschutz befindet und daher den Stundenplan der betreffenden Grundschule nicht „belastet“.
• Frau Glos hat bereits vor Antritt ihres Schuljahres am Humboldt-Gymnasium mit den Viertklässlern ihrer Stammschule anhand eines Fragebogens herauszufinden versucht, welche Erwartungen die Schülerinnen und Schüler an die neue Schulart haben, aber auch welche Befürchtungen. Noch vor Beginn des Schuljahres 2008/2009 informierte sie die Schulleitung über die Ergebnisse der Umfrage, sodass typischen Befürchtungen in Gesprächen mit den zukünftigen Fünftklasslehrern entgegengewirkt werden konnte.
• Zu Beginn des Schuljahres muss den Eltern und Schülern über verschiedene Wege bekannt gegeben werden, wer die Grundschullehrkraft ist und welche Funktion sie hat. Wir haben Frau Glos persönlich am Elternabend der 5. Klassen vorgestellt, im „Humboldt aktuell“ (unserem regelmäßig erscheinenden Informationsschreiben) über sie informiert und sie in unsere Homepage mit aufgenommen. Dem Kollegium wurde Frau Glos in der ersten Lehrerratssitzung vorgestellt, die Information der Schülerinnen und Schüler erfolgte zusätzlich durch die jeweiligen Klassleiter.
• Um in den ungewohnten Schulbetrieb hineinzuwachsen, ist vor dem Einsatz der Grundschullehrkraft im Unterricht eine ein- bis zweiwöchige Hospitation in den später zu betreuenden Klassen sinnvoll. So können sich nicht nur die gymnasialen Lehrkräfte an sie gewöhnen, sondern auch die Schülerinnen und Schüler.
• Ein regelmäßiges wöchentliches Treffen mit der Kontaktperson und der Schulleitung am Gymnasium hat sich bei uns als besonders ertragreich herausgestellt. So erfahren wir nicht erst lange im Nachhinein, sondern gleich von möglichen Problemen und können dementsprechend reagieren.
• Aber auch eine Rückmeldung an die Stammschule der Grundschullehrkraft ist unerlässlich. Nur so können die Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Gymnasium auch an die Grundschulen gelangen, sodass von dem Projekt nicht nur einseitig die Gymnasien profitieren.
• Frau Glos organisiert auch Treffen mit Grundschullehrkräften, die an anderen Gymnasien eingesetzt sind. So kann das Projekt auch über ein einzelnes Gymnasium hinaus wirken und die Grundschullehrkräfte profitieren untereinander von den unterschiedlichen Erfahrungen.
• Schließlich darf nicht verschwiegen werden, dass die Skepsis unter den gymnasialen Lehrkräften gegenüber dem Einsatz einer Grundschullehrkraft an ihrer Schule nach wie vor nicht unerheblich ist. Daher ist es entscheidend, dass die Lehrer regelmäßig über die Erfolge des Projekts informiert werden.
Alles in allem sind wir sehr froh, dass das Projekt „Übergänge gestalten“ bei uns zu einem großen Erfolg geworden ist. Daher plädieren wir für eine Fortführung des Projekts.
gez. StR Matthias Rascher, Kontaktperson am AvH im Namen der Schulleitung
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Zum wiederholten Mal fand am 08.12.2011 im Rahmen des Projektes „Übergänge gestalten“ eine...
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