Englisch-Kleeblatt Kitzingen

Englisch-Kleeblatt Kitzingen

 

Die vier Schularten werden vertreten durch:

  • Claudia Heidecker, Lin (GS)
  • Ingrid Beutler, Lin (HS)
  • Harald Mott, OStR (Gym)
  • Ulrike Sturm, RLin (RS)

Leitung: Schulamtsdirektorin Irma Amrehn, Kitzingen

Protokoll der Dienstbesprechung 16.2.2009 im Schulamt Kitzingen

Anwesende: Claudia Heidecker (GS), Harald Mott (G), Ulrike Sturm (RS)
Entschuldigt: Ingrid Beutler (HS), erkrankt

Top 1: Erfahrungsberichte
Kooperation Grundschule – Gymnasium:

Das Kleeblatt Englisch konzentriert sich auf den Ort Marktbreit, wo Grundschule und Gymnasium eng zusammenarbeiten. Dabei wurden als Schwerpunkte der Austausch und der Vergleich der Lehrpläne sowie der Lehrwerke beider Schularten genannt.
Damit sich die Grundschullehrkraft auf den Anschluss in der 5. Klasse einstellen kann, wurden Workbooks aus dem Englischunterricht des Gymnasiums in den letzten Schulwochen der 4. Klasse vorgestellt bzw. einige kopierte Seiten aus dem Englischbuch. So erhielten die Kinder einen Einblick in die Arbeitsweise am Gymnasium, Übungen wurden ähnlich wie in der Grundschule erfahrbar gemacht.

Ideal wäre allerdings die Verwendung eines gemeinsamen Lehrwerks, das in der 3. Klasse ansetzt und in der weiterführenden Schule fortgeführt wird.
Problem: Am Gymnasium ist viel Stoff zu verarbeiten, deshalb bleibt wenig Zeit für zusätzliche Maßnahmen. In diesem Schuljahr läuft es allerdings ideal, da in der Klasse von Herrn Mott alle Schüler aus der Grundschule Markbreit kommen, sehr gut vorbereitet sind und auf relativ einheitlichem Niveau in die 5. Klasse kamen.

Anstelle der Lehrerhospitation im Unterricht ist inzwischen der Schülerbesuch von Viertklässlern in den drei 5. Klassen des Gymnasiums getreten. Gruppen mit etwa 5 Schülern nehmen an einer Unterrichtsstunde Englisch im Gymnasium teil, Gymnasiasten lesen kleine Geschichten vor, Grundschüler erleben Unterricht am Gymnasium, das sie nach den Sommerferien besuchen werden.

So ist die Kooperation auch auf mehrere Lehrkräfte verteilt und geht in die Fläche.

Kooperation Grundschule – Realschule:


Durch den Wechsel des Kleeblattmitglieds ergaben sich erst einige Erfahrungen für Frau Sturm. Sie nannte in erster Linie Schwierigkeiten durch das unterschiedliche Arbeitstempo der Schüler sowie Probleme beim Verschriftlichen.

Top 2: Bericht über den Lehrgang für die regionale Steuergruppe in Dillingen

Fr. Amrehn berichtete über den erfolgreichen Verlauf des dreitägigen Lehrgangs in der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen vom 10. bis 12.12.2008. Ziel ist es, bis spätestens zum Herbst 2009 einen mit Best-Practice-Beispielen gefüllten Kooperationskalender für eine erfolgreiche Übergangsgestaltung zu entwickeln. Die Struktur wurde erarbeitet und ist auf der Plattform der Virtuellen Schule einsehbar (www.virtuellegrundschule.de). Gut umsetzbare Ideen werden nach wie vor gesucht. Die Mitglieder des Kleeblatts wurden aufgefordert, über gelungene Beispiele zu berichten.

Top 3: Planung des weiteren Vorgehens

Damit die Kooperation nicht auf Marktbreit beschränkt bleibt, wurde gebeten, die Gymnasien und Realschulen im Landkreis Kitzingen über die MB-Dienststellen zu bitten, jeweils Tandems (GS – G, GS – RS) zu bilden, um die Zusammenarbeit im Fach Englisch zu vertiefen.

Als Auftakt und als Motivation, weitere Tandems oder Kleeblätter zu bilden und somit konstruktive Schritte der Kooperation zu gehen, wurde eine Nachmittagsveranstaltung vorgeschlagen, an der aus jeder Grundschule, Hauptschule, Realschule und aus jedem Gymnasium Lehrkräfte anwesend sind. Bei den weiterführenden Schulen handelt es sich um Lehrkräfte der 5. Klassen, bei den Grundschulen um 3. und 4.Klasslehrer.

Ablauf: 1.Teil: Rückschau, Zusammenhang der Kleeblattarbeit -                       Vorstellen gelungener Beispiele
2.Teil: Arbeitskreise vor Ort bilden, Projektmanagement durchführen -                 (Wer trifft sich wann mit wem und wozu?)
Mitzubringen sind: Lehrpläne der verschiedenen Schularten, Workbooks, Vokabelhefte, Materialien, Medien

Terminvorschlag: Montag, 27. April 2009-14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Alternativvorschlag: Montag, 4. Mai 2009
Ort: noch nicht bekannt

Fr. Amrehn schickt das Protokoll an die Ministerialbeauftragten für die Gymnasien und die Realschulen und bittet um einen Terminabgleich sowie um Zustimmung zur unter Top 3 genannten Veranstaltung.

Fr. Amrehn bedankte sich bei den Kleeblattmitgliedern für die bisher geleistete Arbeit. Sehr förderlich ist die rasch geklärte Nachfolge im Realschulbereich durch Frau Sturm, Kollegin an der Richard-Rother-Realschule in Kitzingen. Ihre Vorgängerin befindet sich im Erziehungsurlaub.
Kitzingen, den 26.02.2009

Irma Amrehn
Schulamtsdirektorin

zurück Kitzingen    zurück Übergänge gestalten

© Reg.v.Ufr - Irma Amrehn
© Reg.v.Ufr - Irma Amrehn

© 2008 Virtuelle Schule e.V.